Menu
Zur Sonnenwende – Zwischen alten Wegen und neuen Anfängen

Zur Sonnenwende – Zwischen alten Wegen und neuen Anfängen

Heute feiern wir die Sommersonnenwende – den längsten Tag und die kürzeste Nacht des Jahres. Seit Jahrtausenden ist dieser besondere Zeitpunkt ein Fest des Lichts, des Lebens und der Erinnerung daran, dass alles im Kreislauf von Werden, Sein und Vergehen miteinander verbunden ist.

Für mich begann diese Sonnenwende bereits gestern mit einer Reise durch meine Vergangenheit.

Ich machte eine Runde durch meine Heimat in Neureut und besuchte dabei Orte, die mich seit meiner Jugend begleiten. Besonders wichtig waren mir die beiden Grabhügel, bei denen der eine im Tiefgestade erst nach archäologischen Untersuchungen wieder sichtbar gemacht und der andere umbaut wurde. Diese Orte strahlen für mich eine besondere Ruhe aus und erinnern daran, wie viele Generationen vor uns bereits unter derselben Sonne gelebt, geliebt, gehofft und geträumt haben.

Auf meinem Weg führte mich die Reise auch zu dem großen Baumstumpf, der seit einiger Zeit eine besondere Bedeutung für mich gewonnen hat. Dort nahm ich mir Zeit für eine Meditation, lauschte dem Wind in den Bäumen und ließ die Gedanken zur Ruhe kommen. Gerade zur Sonnenwende spürt man besonders deutlich, wie eng wir mit der Natur und ihren Zyklen verbunden sind.

Anschließend besuchte ich noch den Vogelpark. Zwischen den unterschiedlichsten gefiederten Bewohnern konnte ich die besondere Atmosphäre dieses Tages noch einmal auf eine ganz eigene Weise erleben. Vielleicht mag es für so manche etwas ungewöhnlich klingen, aber ich habe den Vögeln dort eine schöne Sonnenwende gewünscht. Schließlich sind sie es, die uns jeden Morgen mit ihrem Gesang daran erinnern, dass jeder neue Tag ein Geschenk ist.

Ein neues Licht für Myrddin-Gwais

Die Sonnenwende steht jedoch nicht nur für das Feiern des gegenwärtigen Augenblicks, sondern auch für Veränderung und Neubeginn.

Deshalb nutze ich diesen besonderen Zeitpunkt, um auch meinem Blog ein neues Fundament zu geben.

In den kommenden Wochen wird Myrddin-Gwais.de schrittweise von WordPress auf TYPO3 umgestellt. Dieser Wechsel ist weit mehr als nur eine technische Migration. Es ist die Gelegenheit, die Plattform von Grund auf neu zu denken und genau so aufzubauen, wie ich sie mir schon lange vorgestellt habe.

Viele Funktionen, die bisher durch externe Erweiterungen bereitgestellt wurden, werden künftig durch eigene Entwicklungen ersetzt. Statt auf zahlreiche fremde Plugins zu setzen, entsteht eine individuell entwickelte Umgebung, die genau auf die Bedürfnisse dieses Projekts zugeschnitten ist.

Dabei geht es nicht nur um Technik. Es geht um Unabhängigkeit, Kreativität und die Möglichkeit, neue Ideen ohne künstliche Grenzen umzusetzen.

So wie die Sonnenwende den Höhepunkt des Lichts markiert, soll auch dieser Schritt den Beginn einer neuen Entwicklungsphase für Myrddin-Gwais darstellen.

Ich freue mich darauf, diesen Weg mit Euch zu teilen und gemeinsam zu erleben, welche neuen Möglichkeiten daraus entstehen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen eine gesegnete Sonnenwende, viel Licht auf Euren Wegen und die Kraft, neue Anfänge willkommen zu heißen.

Awen.